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Projektgeschichte

April 2017:

Aufnahme von zwei Kindern (Gopal und Uttam Basnet – 5 und 7 Jahre alt)

Fünf große Kinderhaus-Kinder machen weiterführende Ausbildungen (Laborant, Krankenschwester, Lehrerin, Köchin und Hotelfach)

In Bhimkuri organisieren wir ein Healthcamp für rund 600 Dorfbewohner, Schwerpunkt Augenerkrankungen. Kleine Operationen werden direkt vor Ort durchgeführt. Für komplizierte Op`s kommen die Patienten nach Kathmandu und werden in entsprechenden Augenkliniken versorgt. Einige wohnen vorübergehend im Kinderhaus.

März 2017:

Fertigstellung des Schulbaus in Majii Gaon und Eröffnungsfeier

Februar 2017:

Erweiterung der Photovoltaik-Anlage auf unserer Schule BMCA und Anschaffung von neuen Rechnern für den Computerunterricht

Januar 2017:

Baubeginn in einer vom Erdbeben zerstörten Schule im Distrikt Sindhunpalchawk

Dezember 2016:

Beginn eines weiteren Schulaufbaus in Nuwakoth

November 2016:

Aufnahme von zwei neuen Kindern im Kinderhaus: Subash Tamang, fünf Jahre und Sarita Tamang, elf Jahre

Juli bis Oktober 2016:

Unterstützung für den Wiederaufbau von Häusern (für insgesamt 12 Familien) in den vom Erdbeben betroffenen Regionen Dhading, Sindhupalchowk und Gorkha.

Unterstützung von weiteren 9 Schulen beim Wiederaufbau in den Gebieten Dhading, Sindhupalchowk, Okhaldunga und Kavre.

Mai 2016:

Vier große Kinder verlassen das Kinderhaus und machen weiterführende Ausbildungen (Laborant, Krankenschwester, Radiologieassistentin, Lehrer).

April 2016:

20-Jahr-Feier im Kinderhaus mit über 200 Gästen

Aufnahme von drei Kindern (Erdbebenopfer, deren Eltern umgekommen sind)

Januar -  April 2016:

Aufbau und Reparatur von drei weiteren Schulen in vom Erdbeben betroffenen Gebieten

Oktober 2015:

Durch die indische Blockade für die Lieferung von Diesel, Kerosin, Benzin und Gas liegt Kathmandu ein weiteres Mal brach. Jeder Haushalt ist von diesem Energieproblem betroffen. Im Kinderhaus haben wir unseren Küchenbetrieb wieder teilweise auf Kochen mit Holz umstellen müssen.

Der Wiederaufbau von drei Schulen (Kathmandu, Distrikt Kavre und Sindhupalchawk) wird organisiert.

Ein Fischerdorf wird mit unserer Unterstützung komplett wieder aufgebaut.

Aufnahme von drei neuen Kindern im Kinderhaus (Dikesh, Karuna und Ribana Tamang).

August 2015:

Versorgung von verschiedenen Schulen in betroffenen Bergregionen mit Wellblechplatten (Dadhing, Okhaldungha, Sindhupalchawk, Gorkha).

Zwei unserer Kinderhauskinder haben ihre Prüfungen zur Pharmaziegehilfin und zum Laboranten bestanden und erhalten ihre Zeugnisse vom College.

Juli 2015:

Die betroffenen Familien unserer Schüler(innen) von der BMCA, die durch das Erdbeben ihre Häuser verloren haben, werden mit Wellblechplatten versorgt, um sich ein provisorisches Dach über dem Kopf zimmern zu können.

Juni 2015:

Lydia Schmidt fliegt nach Nepal, um sich vor Ort von der Situation ein Bild zu machen und weitere Hilfen zu organisieren. Die nepalische Regierung versucht, die Hilfsprogramme von NGOs zu behindern und Euro-Konten zu konfiszieren. Es wird eine Einfuhrsteuer für alle Hilfsgüter aus dem Ausland eingeführt. Das Social Welfare Council erlaubt schließlich den NGOs, die seit langem im Nepal etabliert sind, Erdbeben-Hilfsprojekte selbständig zu organisieren.  Für rund 50.000 Euro können wir Hilfsgüter an die Menschen in den vom Erdbeben betroffenen Regionen verteilen.

Mai 2015:

Am 12. Mai bebt die Erde in Nepal wieder mit einem Richterskala Wert von 7,8. Betroffen sind vor allem Dörfer im Distrikt Sindhupalchawk. Die geschätzte Zahl der Toten steigt auf 10.000.

Wir organisieren Erste Hilfe für die Distrikte Dadhing, Gorkha und Sindhupalchawk. Lebensmittel, Medikamente, Zeltplanen und Wellblechplatten werden an die betroffene Bevölkerung verteilt. 12 Verletzte aus Sindhupalchawk werden von uns in Kliniken in Kathmandu gebracht und dort versorgt.

In unserer Nachbarschaft ist ein ganzes Dorf zerstört worden. Auch hier helfen wir mit Lebensmitteln und Zelten.

31. Mai: Offiziell beginnt wieder der Schulbetrieb. In unserer BMCA ist ein Gebäude aus Sicherheitsgründen stillgelegt. Wir improvisieren den Unterricht in den verbliebenen, nur leicht beschädigten Gebäuden.

April 2015:

Am 25. April verändert ein verheerendes Erdbeben (Richterskala 7,9) alles in Nepal. Die Kinderhausfamilie bleibt zum Glück unverletzt (sicher auch deswegen, weil die Kinderhäuser erdbebensicher gebaut wurden). Erhebliche Schäden entstehen an Schule und Gästehaus. Wir leisten erste Hilfe in unserer Nachbarschaft mit Notunterbringung im Kinderhaus, Bereitstellung von Zelten, Unterstützung mit Nahrungsmitteln und Wasser und medizinischer Hilfe.

März 2015:

Yugal und Anita (B.B.s und Laxmis Sohn und Schwiegertochter) bekommen ebenfalls eine Tochter.

Drei Kinderhauskinder (Rohan, Urmila, Anjali) schließen die 10. Klasse ab und beginnen weiterführende Ausbildungen.

Februar 2015:

Kalpana, eines unserer inzwischen erwachsenen Mädchen ist Mutter einer Tochter geworden. Sie ist verheiratet und hat eine Ausbildung zur Apothekenhelferin abgeschlossen.

Aufnahme eines schwer behinderten Mädchens im Kinderhaus. Insgesamt betreuen wir jetzt in den beiden Kinderhäusern 52 Kinder, 13 davon mit schweren körperlichen und geistigen Defiziten.

Januar 2015:

Healthcamp in unserer Schule in Bhimkuri mit Schwerpunkt Atemwegs- und Ohrenerkrankungen. Über 30 Patienten erhielten weiterführende medizinische Behandlungen.

Oktober 2014:

Bei einem Motorradunfall wird Ishekaa (eines unserer Kinderhauskinder) schwer verletzt. Vier Wochen liegt sie im Krankenhaus, bis ihre Verletzungen auskuriert sind und sie wieder ins Kinderhaus zurück kann.

Sunitha schließt ihre Ausbildung als Krankenschwester erfolgreich ab.

September 2014:

Nieren-OP von Urmila. Aufnahme von zwei neuen CP- Kindern in unserem Haus für Schwerstbehinderte.

August 2014:

Healthcamp für Augenerkrankungen und Nachsorgebehandlungen (davon 18 Augenoperationen)

Juli – September 2014:

Aufnahme von drei neuen Kindern: Baburam Prudel, Sonam Lama und Deusha Rai.

Juni 2014:

Nach Abschuss der 10. Klasse gehen 5 unserer größeren Kinderhauskinder auf weiterführende Colleges. Drei von ihnen wollen Lehrerinnen werden und helfen neben ihrer Ausbildung stundenweise in der BMCA mit.

Mai 2014:

Anbau eines neuen Lehrerzimmers in der BMCA und Inbetriebnahme einer Wasseraufbereitungsanlage für bakterienfreies Trinkwasser für alle Schüler.

Healthcamp in Kavre für Augenerkrankungen: Nach entsprechenden Befunden werden die Patienten in verschiedenen Augenkliniken in Kathmandu operiert.

April 2014:

Fertigstellung des Erweiterungsbaus der Schule in Taulung.

Neue Schulkleidung und Unterrichtsmaterial für die Bergschule in Bimkhuri/Kavre. Die Schule wird außen und innen auch neu gestrichen.

Geburt eines neuen „Kinderhaus-Enkelkindes“.

März/April 2014:

Aufnahme von drei neuen Kindern.

Februar 2014:

Gynäkologisches Healthcamp in Gorkha: Über 500 Frauen werden untersucht. 39 Frauen erhalten nach entsprechenden Befunden Folgebehandlungen oder Operationen in verschiedenen Krankenhäusern in Kathmandu.

Januar 2014:

Inbetriebnahme einer Solarstromanlage im Kinderhaus.

Einige große Kinderhauskinder ziehen aus dem Kinderhaus aus und beginnen mit weiterführenden Ausbildungen (z. B. Kalpana/Pharmazeutin, Shanti/Lehrerin, Susil/Laborant, Arun/Physiotherapeut).

November 2013:

Anjali, eines unserer größeren Kinderhausmädchen, gewinnt in einem Zeichenwettbewerb aller Grundschulen in Nepal den ersten Preis.

Oktober 2013:

In der Dorfschule in Bimkhuri (Distrikt Kavre) werden Ausbesserungsarbeiten vorgenommen, neues Unterrichtsmaterial wird zur Verfügung gestellt und Lehrerfortbildungen organisiert.

Drei gynäkologische OPs und vier Augen OPs werden durchgeführt.

September 2013:

Aufnahme von zwei neuen Kindern: Ambiktia (9) und Tsering Tamang (7). Vater Alkoholiker, die Mutter auch, keinerlei Einkommen. Die Kinder wurden notdürftig von Nachbarn versorgt. Die Mutter hat sich vor den Augen ihrer Kinder erhängt. Die Polizei hat uns gebeten, die Kinder aufzunehmen.

CP – Kids: Die Tagesbetreuung unserer behinderten Kinder wurde umgestellt auf wöchentliche Betreuung im Kinderhaus. Elf Schwerstbehinderte leben in einem eigenen Trakt im Kinderhaus. Entsprechende Umbaumaßnahmen wurden vorgenommen. Regelmäßige Physiotherapie und entsprechende pädagogische Betreuung haben bei den Kindern bereits viele positive Entwicklungen bewirkt.

Unsere langjährige Projektarbeit in Nepal wird vom Ministerium für Tourismus, Kultur und Frieden mit einem Preis honoriert. Lydia Schmidt nimmt die Auszeichnung im Convention Center in Kathmandu von Herrn Minister Ram Kumar Shresta entgegen.

August 2013:

Beginn des Erweiterungsbaus und der Toilettensanierung in der Grundschule in unserem Nachbardorf Taulung.

Sechs  Augen-OPs im Eye Hospital in Kathmandu von Dorfbewohnern aus Kavre.

Laxmi (unser Kinderhauskind mit der Beinamputation) hat erfolgreich ihre Krankenschwesternausbildung abgeschlossen und ist jetzt in North Point Hospital fest angestellt.

Juli 2013:

Shanti, Dolmaya und Rita haben das College erfolgreich abgeschlossen und machen eine weiterführende Lehrerausbildung.

Juni 2013:

Manisha, die Tochter von B. B. und Laxmi hat ihre Ausbildung in England abgeschlossen und ist zurück in Nepal. Sie arbeitet als Koordinatorin in unserer Schule (BMCA).

Mai 2013:

Lydia Schmidt (Gründerin und Vorsitzende des Vereins Kinderhaus Kathmandu e. V.) erhält vom Bundespräsidenten am 06.05. das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihr erfolgreiches Engagement in Nepal.

März 2013:

Trainingsprogramm vom Ministery of Agriculture KTM auf unserer Farm.

Thema ist, den benachbarten Bauern ökologischen Anbau nahe zu bringen und ihnen praktische Hilfe beim Anlegen von Beeten und Feldern zu geben.

Am 26. März stirbt eines unserer Kinder an einer rätselhaften Erkrankung. Julie Nagarkoti (14) kann auch nach intensiver Behandlung im Krankenhaus nicht gerettet werden, weil die Ärzte ihre Krankheit nicht diagnostizieren können.

Februar 2013:

Die schwer herzkranke Gita Magar (Mutter von Prunima und Ranu, die wir im November aufgenommen hatten) wird erfolgreich am Herzen operiert. Sie wird im Kinderhaus bleiben und dort als Hilfskraft eingesetzt, wenn sie völlig genesen ist.

Healthcamp für Gynokologie und Allgemeine Erkrankungen im Inneren Terai. Erkrankte Dorfbewohner werden nach Kathmandu zu entsprechenden Folgebehandlungen oder OPs gebracht.

Januar 2013:

Aufnahme von fünf neuen Kindern:  Eskia(5)  und Paras Singdan (7) und Merina (2), Badha (5) und Sarita Tamang (6).

Devendra besteht seine Masterprüfung in Tourismusmanagement.

November 2012:

Aufnahme von zwei neuen Kindern (Purnima und Ranu Magar) im Kinderhaus. Die Mutter ist schwer herzkrank und muss operiert werden. Ihre körperliche Verfassung ist aber so schlecht, dass sie zunächst im Kinderhaus „aufgepäppelt“ werden muss. Voraussichtlicher OP-Termin Dezember 2012 oder Januar 2012.

Yugal, der Sohn von B. B. und Laxmi, kommt aus Australien zurück und arbeitet in Zukunft fürs Kinderhaus-Projekt als Buchhalter und Finanzverwalter.

Oktober 2012:

Kalpana beginnt eine dreijährige pharmazeutische Ausbildung. Anschaffung eines Krankenwagens fürs North Point Hospital. Anschaffung neuer Therapiemittel für die Behinderten Betreuung im Kinderhaus.

Oktober 2012:

Kalpana beginnt eine dreijährige pharmazeutische Ausbildung. Anschaffung eines Krankenwagens fürs North Point Hospital. Anschaffung neuer Therapiemittel für die Behinderten Betreuung im Kinderhaus.

August 2012:

Drei weitere große Kinder ziehen in einer WG in Kathmandu zusammen und beginnen ebenfalls weiterführende Ausbildungen. Lakpa, unser Sherpamädchen, heiratet.

Juli 2012:

Eine Herz OP (Sharmila Shresta, Schülerin unserer Schule in Bhimkuri) im Heart Hospital Budhanilkantha.Drei gyn. OPs von Dorffrauen in unserer Nachbarschaft im North Point Hospital.

Mai 2012:

Vier große Kinder ziehen aus dem Kinderhaus aus und beginnen weiterführende Ausbildungen auf Colleges in Kathmandu.

April 2012:

Ashis, eines unserer ersten Waisenkinder im Kinderhaus, hat ein Stipendium für einen zweijährigen Aufenthalt in Japan erhalten. Er wird dort auf eine Computerfachhochschule gehen.

März 2012:

Ausbau der Schule Jana Bhawana Primary School im Inneren Terai.
Schulung der nepalischen Therapeuten für unsere behinderten Kinder durch eine deutsche Physiotherapeutin und Erweiterung des Therapiematerials.
Zwei gyn. Operationen von Frauen aus unserem Nachbardorf in Budhanilkantha.
Vorsorgeuntersuchung für Augenerkrankungen in der Kinderhaus-Klinik. Über 500 Kinder und 150 Erwachsene werden untersucht. 36 Kinder und 14 Erwachsene benötigen eine Brille oder weitere Behandlungen in einer Augenklinik in Kathmandu.

Februar 2012:

Gynäkologische Operation von drei Frauen aus Bhimkuri/Kavre in einem von uns unterstützen Krankenhaus in Kathmandu.

Dezember 2011:

Rabin, unser neues Waisenkind (aufgenommen im letzten Oktober), geht  in die Vorschule.
Aufnahme eines neuen schwer behinderten Kindes in der Tagesbetreuung im Kinderhaus.
Wir betreuen jetzt insgesamt 11 behinderte Kinder und Jugendliche.

November 2011:

Die durch den Monsunregen verursachten Gebäudeschäden werden repariert und die Toiletten der BMCA wieder aufgebaut.

Oktober 2011:

Ein Physiotherapieraum (mit den entsprechenden Geräten) wird für die Tagesbetreuung behinderter Kinder im Kinderhaus eingerichtet.

Aufnahme eines neuen Waisenkindes (Rabin Lama) aus dem Terai im Kinderhaus.

September 2011:

Devendra beendet seine Ausbildung als Tourismusmanager und arbeitet für eine Trekkingagentur in Kathmandu.

August 2011:

Sunitha besteht die Aufnahmeprüfung für eine Krankenschwesternausbildung und wird ab November auf die Schwesternschule gehen. Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Schwere Monsunregenfälle verursachen größere Gebäudeschäden an unseren Kinderhäusern und in der BMCA-Schule. Die Toilettenhäuser der Schule werden durch einen Erdrutsch völlig zerstört.

Juli 2011:

Einrichtung einer kleinen Klinik für ambulante Behandlungen im Kinderhaus.

Mai 2011:

Nach zähen Verhandlungen  werden einige Lehrergehälter der von uns unterstützen Schulen(Taulung, Lisankhu, Kavre und Mugu)  von den  entsprechenden WDC´s (Kommunal- verwaltungen) übernommen.

April 2011:

Der Erweiterungsbau der Schule in Bhimkuri/Kavre ist im Rohbau fertig gestellt. Die  BMCA hat ebenfalls ein neues Schulgebäude mit fünfr weiteren Unterrichtsräumen erhalten. Zwei große „Kinderhauskinder“ (Rukmin und Dolmaya) erhalten eine Teilzeitanstellung als Lehrerinnen in unserer Schule BMCA. Acht Kinderhauskinder (Basanta, Dipak, Pradip, Arun, Shanti, Sunita, Anu, Rita) haben den Abschluss der 10. Klasse und beginnen weiterführende Ausbildungen.

März 2011:

Healthcamp im Kinderhaus für Nierenerkrankungen und Allgemeinmedizin. Über 300 Dorfbewohner (Erwachsene und Kinder) kommen zur Untersuchung. 16 Patienten benötigen eine längere medikamentöse Behandlung. Die Kosten werden von uns übernommen.

Januar 2011:

Tagesbetreuung von geistig und körperlich behinderten Kindern im Kinderhaus mit entsprechender Physiotherapie

November 2010:

Die Dorfschule in Bhimkhuri wird erweitert. Der Ausbau der BMCA bis zur Klassenstufe 12 beginnt. Die ersten Pickles, Snacks und Kerzen, die von den angelernten Frauen hergestellt werden, können an einige Läden in Kathmandu verkauft werden. Herstellung von Schulkleidung für die von uns betreuten Schulen durch einige Frauen aus den Schneiderkursen.

Oktober 2010:

Gynäkologisches Healthcamp in Lisankhu im Distrikt Sindhupalchock. 300 Dorffrauen werden untersucht. 15 Dorffrauen müssen zu Folgebehandlungen und OPs nach Kathmandu kommen. Arun wird ein weiteres Mal am Oberkiefer operiert.

September 2010:

Laxmi (das „Kinderhauskind“ mit der Beinamputation) erhält eine Lehrstelle als Krankenschwester.

Mai 2010:

Für die BMCA wird ein Schulbus angeschafft. Pramila, eines unser inzwischen erwachsenen „Kinderhauskinder“, geht als Au pair für ein Jahr nach Deutschland.

April 2010:

Vier Kinder sind wieder flügge und ziehen aus dem Kinderhaus aus: Ashis, Ringdolma, Beli und Om. Für die Schule in Taulung und unsere BMCA führen wir regelmäßige Zahn- und allgemeine Gesundheitsvorsorguntersuchungen ein.

März 2010:

Erstes Healthcamp in den Bergen. In der Dorfschule von Bhimkhuri, die wir im Oktober 2009 eröffnet haben, werden über 400 Dörfler aus der Umgebung untersucht. Die Kosten für die Folgebehandlungen in Kathmanu werden von uns übernommen.

Februar 2010:

Manisha erhält ein Stipendium für ein Masterstudium in London.

Oktober 2009:

Eröffnung des ersten Gebäudeteiles der Dorfschule in Bhimkhuri. 150 Kinder gehen dort zur Schule. Aufnahme von zwei weiteren Kindern im Kinderhaus (Binita und Sujan aus Okhaldungha).

September 2009:

Zwei weitere Healthcamps: Augen- und Zahnuntersuchung und Nieren Screening.360 Erwachsene und 443 Kinder wurden untersucht. Die Kosten für Folgebehandlungen werden von uns übernommen.

Mai 2009:

Durchführung unseres ersten Healthcamps für Frauenkrankheiten in den Räumen des Kinderhauses. Über 200 Frauen können gynäkologisch untersucht werden. Bei neun Frauen ist eine OP nötig. Die Kosten werden von uns übernommen.

April 2009:

Die von uns unterstützte Schule in Lisankhu/Sindhupalchok hat die Erfolgsquote bei den Abschlussprüfungen der Klassenstufe 10 (SLC) von ehemals 20 % auf über 95 % erhöht. 560 Kinder gehen dort zur Schule.

März 2009:

Unser erstes „Kinderhaus-Enkelkind“ ist geboren. Die kleine Tochter von Dorje und seiner Frau.

Dezember 2008:

Beginn eines neuen Schulprojektes im Bergdorf Bhimkhuri im Distrikt Kavre.

November 2008:

Planung einer Erweiterung der Bergschule in Mugu (Zahl der angemeldeten Kinder steigt ständig).

Oktober 2008:

Einrichtung eines speziellen Medizinfonds für Kinder mit Behinderungen oder schweren Erkrankungen.

September 2008:

Der Erweiterungsbau der BMCA ist fertig. Für den naturwissenschaftlichen Bereich wird Anschauungs- und Experimentiermaterial angeschafft. Computerunterricht wird eingeführt. Die erste zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung wird in der BMCA durchgeführt.

Juli 2008:

Unser erstes „Kinderhaus-Kind“ heiratet (Dorje, der Thanka-Maler). Yugal geht zur weiteren Ausbildung nach Australien.

Juni 2008:

Arun wird erneut operiert. Durch sein Wachstum waren Korrekturen seiner  Lippen- und Kieferpartien notwendig.

April 2008:

In unserer Bergschule in Mugu sind die Anmeldungen für das neue Schuljahr auf 88 Kinder gestiegen.

Februar 2008:

Beginn von Alphabetisierungsprogrammen für Dorffrauen (200 Interessierte für den ersten Kurs).

Januar 2008:

Das Angebot von Lehrertrainings wird erweitert. Nicht nur Lehrer der von uns betreuten Schulen können daran teilnehmen, sondern auch Lehrer von Schulen aus der Umgebung.  Die Resonanz ist groß, manchmal melden sich 100 bis 150 Lehrer pro Training an.

Oktober 2007:

Beginn weiterer Ausbauarbeiten unserer Schule in Bhudalnikantha (BMCA) bis zur Klassenstufe 10. Wir bieten Schneiderkurse für Dorffrauen an. Die Resonanz ist groß. Über 100 Frauen nehmen am ersten Kurs teil. Auch Kurse für die Herstellung von Kerzen, Pickles und Snacks finden statt. Die Dorffrauen können bei uns Fertigkeiten erlernen, mit denen sie sich Geld dazuverdienen können. Devendra beginnt ein Studium für Tourismusmanagement und lernt Deutsch     im Goethe Center.

September 2007:

Die Bergschule (Shree May Primary School)  in Mugu ist fertig gestellt und wird eingeweiht. 73 Kinder gehen dort zur Schule.

August 2007:

Installation einer Biogasanlage im Kinderhauskomplex. Dadurch kann die  Hälfte unseres Gasverbrauchs mit selbst erzeugtem Biogas gedeckt werden.

Mai 2007:

Die Anzahl der von uns übernommenen Schulpatenschaften ist auf 180 angestiegen. Wir unterstützen nun bedürftige Kinder in verschiedenen Landesteilen Nepals, auch in abgelegenen Regionen wie Mugu, Ilam, Humla und Jumla.

Februar 2007:

Baubeginn einer kleinen Bergschule im Distrikt Mugu (Westnepal) in 3000 m Höhe.

Oktober 2006:

Sunitha gewinnt im nepalischen Fernsehen den ersten Preis in einem Wettbewerb für klassischen Tanz.

Juli 2006:

Amrita, beginnt ein Journalismusstudium in Kathmandu, Manisha studiert Medienwissenschaften. Beide haben Teilzeitjobs neben ihrem Studium.

April 2006:

Nieren-OP für Umila (eines unserer Kinderhaus-Kinder).

März 2006:

Aufnahme von zwei neuen Kindern (Lakpa und Deepak)  im Kinderhaus.

November 2005:

Eröffnung des neuen Gebäudeteiles unserer Schule.

Juni 2005:

Ramesh bezieht sein eigenes kleines Zimmer im Nachbardorf Taulung (wieder ein Kinderhaus-Kind, das wir in die Selbständigkeit entlassen können). Der Erweiterungsbau unserer Schule BMCA beginnt. Der gesamte Vorschulbereich soll in das neue Gebäude einziehen.

April/Mai 2005:

Manisha und Amrita (zwei unserer großen Mädchen) übernehmen neben ihren Ausbildungen Lehreraufgaben  in der BMCA. Yugal übernimmt die Buchhaltung im Kinderhaus und in der BMCA.

März 2005:

7 neue Kinder werden aufgenommen, davon 5  Bürgerkriegswaisen aus Ilam. In der BMCA werden 170 neue Schüler(innen) aufgenommen (Gesamtzahl der unterrichteten Kinder 278). Einführung neuer Unterrichtsfächer wie Traditioneller Tanz, EDV-Grundlagen, Nähen, Karate. Die Räumlichkeiten der Schule werden zu eng, und wir planen wieder eine Erweiterung.

November 2004:

Die Ehefrau des nepalischen Premierministers, Frau Dr. Arjoo Deuba Rana, weiht am 20. November  das zweite Kinderhaus ein.Die großen Kinder sind von der Wohnung in Budhanilkantha wieder zurück ins Kinderhaus gezogen. Insgesamt betreuen wir jetzt 53 Kinder. Bau einer weiteren Bio-Kläranlage für das zweite Kinderhaus.

Oktober 2004:

Ramesh wird von der Dorfschule Taulung als Hilfs-Lehrer übernommen und bezieht sein erstes Gehalt. Wir nehmen wieder drei Kinder auf, zwei davon sind Bürgerkriegswaisen.

September 2004:

Die ersten Klassenräume unserer Schule können eingerichtet werden. Die Anzahl der Schüler ist inzwischen auf über 100 angestiegen.

Juni 2004:

Beginn des ersten Lehrertrainings in der BMCA zur Verbesserung der Unterrichtsqualität.

April 2004:

Behördliche Genehmigung zur Etablierung unserer eigenen Schule. Namensgebung: Budhanilkantha Model Community Academy Renovierungs- und Ausbauarbeiten und gleichzeitig Beginn des improvisierten Schulbetriebes mit zunächst 48 Schüler(innen).

März 2004:

Die Anzahl der Schulpatenschaften steigt auf 150 Kinder an. Wir weiten unser Engagement auf den Distrikt Ilam aus und unterstützen Kinder in Westnepal, deren Eltern im Konflikt zwischen Maoisten und Regierungstruppen ums Leben gekommen sind. Yugal und Ramesh, unsere beiden ältesten „Kinder“ (18 und 19)  arbeiten neben ihren Ausbildungen als Voluntäre  im Kinderhaus mit. Wir wollen eine Schule in der Nähe des Kinderhauses  in eigener Regie übernehmen und beginnen mit den Behörden zu verhandeln.

Dezember 2003:

Baubeginn des zweiten Kinderhauses. Geplante Kapazität 25 Kinder.

Oktober 2003:

Wir nehmen ein Mädchen mit schweren Verbrennungsfolgen auf. Ihre rechte, verkrüppelte Hand kann durch eine Operation wieder teilweise funktionstüchtig gemacht werden. Weiterer Landkauf für den Bau des zweiten Kinderhauses in Budhanilkantha. Unsere ökologische Landwirtschaft auf inzwischen 10.000 qm Land floriert.

April 2003:

Arun wird operiert und erhält eine Lippenrekonstrution. Erweiterung der Schulpatenschaften  für bedürftige Kinder im Kathmandutal und in Gorkha. Im Bergdorf Lisankhu im Distrikt Sindhupalchock  bereiten wir  ein neues Schulprojekt vor. Aus- und Umbauarbeiten am Schulgebäude sind geplant, Lehrertrainings und die Bereitstellung von zwei Lehrern für die Klassenstufen 8 bis 10. Planungen für  ein zweites Kinderhaus auf unserem Land in Budhanilkantha. .

Januar 2003:

Die Bauarbeiten in Taulung sind abgeschlossen. In der Schule werden jetzt 250 Kinder unterrichtet. 53 besonders bedürftige Kinder werden von uns   unterstützt. Wir finanzieren Unterrichtsmaterial und ein Teil der Lehrergehälter. Bei der Instandhaltung der Gebäude engagieren wir uns nach Absprache mit dem Schulkomitee im angemessenen Rahmen  weiter.

Oktober 2002:

10  neue Kinder sind dazugekommen. Wir betreuen jetzt 43 Kinder im Alter von 3 bis 18 Jahren. Laxmi (das Kind mit der Beinamputation) bekommt eine Prothese und physiotherapeutische Behandlung.

Juni 2002:

Manisha hat den Preis gewonnen und  geht für sechs Wochen nach England.

April 2002:

Wir beginnen damit, bedürftige Kinder in Budhanilkantha und im Kathmandutal finanziell zu unterstützen, damit sie zur Schule gehen können.

März 2002:

Im Kinderhaus betreuen wir jetzt 33 Kinder. Davon zwei mit Behinderungen (Laxmi mit einer Beinamputation und Arun mit schwerer Gesichtsdeformation, die durch eine verschleppte Infektion hervorgerufen wurde). Die Räumlichkeiten des  neu gebauten Kinderhaus reichen nicht mehr aus. Wir mieten eine zusätzliche Wohnung in Budhanilkantha an, in die 9 von unseren großen Kindern zusammen mit einer Betreuerin einziehen. 12 unserer Kinder erhalten von der Schule eine Auszeichnung für besonders gute Leistungen. Manisha nimmt an einem Sprach-Wettbewerb des British Council in Kathmandu teil: Preis ist ein sechswöchiger Aufenthalt in Cambridge/ England.

Oktober 2001:

Die Umbaumaßnahmen in Taulung beginnen.

September 2001:

Bau einer Bio-Kläranlage fürs Kinderhaus.

Juli 2001:

In unserem Nachbardorf Taulung engagieren wir uns für eine völlig heruntergekommene Schule. Pläne für Aus- und Umbauarbeiten des Schulgebäudes werden vorbereitet.

Juni 2001:

Weiterer Landkauf. Ein Großteil der im Kinderhaus benötigten Grundnahrungsmittel (Reis und diverse Gemüse) kann jetzt auf  unserem eigenen Land angebaut werden.

März: 2001:

Fünf neue Kinder werden aufgenommen. Dorje verdient mit seiner Thanka-Malerei jetzt so viel, dass er finanziell auf eigenen Beinen steht. Ein gebrauchter Landrover wird angeschafft, mit dem unsere Kinder zur Schule in die Stadt gefahren werden.

September 2000:

Offizielle Eröffnung des neuen Kinderhauses durch Frau Barth, Ehefrau des Deutschen Botschafters.

Juni 2000:

Bau der Solaranlage für Warmwasserversorgung.

Mai 2000:

Umzug in das neue, noch nicht ganz fertig gestellte Kinderhaus. Von B. B. und Laxmi ist viel Improvisationskunst gefordert.

Dezember 1999:

Baubeginn des neuen Kinderhauses unter der Leitung eines schweizer-nepalischen Architekten. Das Haus wird erdbebensicher bis Richterskala 7 gebaut.

September 1999:

Es werden Hühner, Ziegen, Büffel  und Kühe angeschafft. Aus regelmäßigen Treffen mit den umliegenden Bauern entwickelt sich ein Agriculture Comitee unter der Leitung von unserer Hausmutter Laxmi Tamang. Dabei geht es vor allem darum, die Bauern aus der Nachbarschaft für ökologische Landwirtschaft und für Umwelt verträgliche Anbaumethoden zu gewinnen.

April 1999:

Planungen für einen Hausbau auf unserem eigenen Land und Verlagerung des gesamten Projektes nach Budhanilkantha. Die ersten Ernten sind gut (Reis und Kartoffeln). Die Baumaßnahmen beginnen mit einem Schuppen und einer Brücke. Dorje (eines unserer Kinderhaus-Kinder), dem wir eine Ausbildung zu Thanka-Maler ermöglichten, erhält sein erstes kleines Gehalt.

September 1998:

Wir nehmen einen kleinen, halb verhungerten Jungen als Notfall auf. Vier weitere Kinder stehen auf „Warteliste“. Weitere 2700 qm Land werden dazu gekauft. Devendra – eines unserer Kinder – erhält den dritten Preis in einem Malwettbewerb, an dem über 100 Schulen in Kathmandu teilgenommen haben.

Mai 1998:

Die ersten 2000 qm Land können  in Budhanilkantha, einem Vorort von Kathmandu, gekauft werden. Wir beginnen mit ökologischer Landwirtschaft.

April 1998:

Wir betreuen jetzt 22 Kinder im Kinderhaus. Die Räumlichkeiten des angemieteten Hauses reichen nicht mehr aus. Eine zweite Haushaltshilfe wird eingestellt. Es entsteht die Idee, außerhalb von Kathmandu Land zu erwerben und mit der ganzen Kinderhaus-Familie dorthin umzuziehen. Fünf unserer Kinder werden von der Schule für überdurchschnittlich gute Leistungen ausgezeichnet.

Dezember 1997:

Unsere Kinder werden von Frau Barth, der Ehefrau des Deutschen Botschafters, zur Nikolausfeier in deren Residenz eingeladen.

Oktober 1997:

Die Deutsche Botschaft in Kathmandu unterstützt unser Projekt mit einer Spende: Ein neuer Herd, Heizöfchen und ein Kühlschrank werden angeschafft.

Oktober 1996:

Unsere Partnerorganisation in Nepal (Kinderhouse Nepal) wird als ordentlicher Verein in Kathmandu beim Social and Welfare Council registriert. Inzwischen betreuen wir 17 Kinder im Kinderhaus.

November 1995:

Beginn der Projektarbeit in Kathmandu im Ortsteil Bisalnagar. In einem gemieteten Haus leben 10 Kinder zusammen mit den Hauseltern B. B. und Laxmi Tamang und einer Köchin.

März 1995:

Gründung des Vereins Kinderhaus Kathmandu e. V. in Butzbach/Deutschland.

Februar 1995:

Erster Kontakt von Lydia Schmidt zu B. B. und Laxmi Tamang in Kathmandu. Es entsteht die Idee, ein Kinderhaus  zu gründen, um Waisen- und Straßenkindern ein Zuhause zu geben.

Januar - April 2016:

Aufbau und Reparatur von drei weiteren Schulen in vom Erdbeben betroffenen Gebieten

April 2016:

20-Jahr-Feier im Kinderhaus mit über 200 Gästen

Aufnahme von drei Kindern (Erdbebenopfer, deren Eltern umgekommen sind)

Mai 2016:

Vier große Kinder verlassen das Kinderhaus und machen weiterführende Ausbildungen (Laborant, Krankenschwester, Radiologie Assistentin, Lehrer).