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Kinderhaus

Das Kinderhaus in Budhanilkantha

Alle Kinder, die wir in unseren Kinderhäusern betreuen, sind Waisen oder Halbwaisen. Sie kommen aus den ärmsten Bevölkerungsschichten Nepals. Die meisten von ihnen sind krank oder mangelernährt, wenn sie zu uns kommen. Viele haben Verhaltensstörungen, sind kontaktunfähig oder aggressiv. Und alle haben keine Perspektive für eine Schul- und Berufsausbildung.

Seit 1995 kümmern wir uns um diese chancenlosen Kinder. In einem kleinen Kinderhaus mitten in Kathmandu fing alles mit vier Waisenkindern an.

Vordere Reihe von links nach rechts: Pradip, Ashis, Durga. Hintere Reihe: Dolma, das Mädchen links und der Junge rechts – Manisha und Yugal – sind die Kinder unserer bis heute engagierten Projektleiter. Alle Kinder haben inzwischen ihre Ausbildung abgeschlossen und stehen auf eigenen Füßen.

Inzwischen sind wir aufs Land nach Budhanilkantha gezogen und die Zahl der betreuten Kinder ist stetig angewachsen.

Lydia Schmidt – Gründerin des Projekts – mit einigen Kindern auf dem Schulweg. Im Hintergrund die beiden Kinderhäuser, die 2000 und 2004 eröffnet wurden.

Im Kinderhaus bleiben unsere Schützlinge so lange, bis sie einen Schulabschluss oder eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Danach ziehen sie in der Regel aus. Aber der Kontakt zum Kinderhaus bleibt bestehen. Wir sind auch für die “Großen” weiterhin da, wenn es um Collegegebühren, Mietzuschüsse oder andere Probleme geht – wie das eben in einer Großfamilie so ist.